Masterplan
Die Revaler Spitze bildet ein vollständiges Quartier im typischen Blockrandmuster der Gründerzeit. Sie greift das Vorbild des nördlich angrenzenden Helenenhofs auf, der als herausragendes städtebauliches Denkmal des kaiserlichen Berlins gilt.
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Eine zeitgemäße Antwort auf diese beeindruckende Nachbarschaft findet die
Revaler Spitze in ihrer Untergliederung in sieben verschiedene Einzelhäuser, die doch durch strenge Sym-
metrien, gemeinsame Baulinien und drei verbindende Gestaltungs- und Materialkonzepte zu einem ebenbür-
tigen Ganzen verbunden sind. Mit nur sechs Wohngeschossen und Raumhöhen von über drei Metern bleibt
die Ausnutzung bewusst unter dem planungsrechtlich Zulässigen und damit klar im traditionellen Geschoss-
bild Boxhagens. Innerlich könnte die Revaler Spitze mit ihrem äußerst großen Hofgarten dem Helenenhof
durchaus Rang ablaufen, zumal die weniger strenge Einfassung des Freiraums mehr Gelassenheit bringen
kann.
Natürlich spielt auch die westlich begrenzende Döringstraße keine kleine Rolle. Sie soll ihren ursprünglichen
Verlauf zurück erhalten und inspiriert durch die Knorrpromenade zur grünen Promenade umgebaut werden.
Mit ihren Vorgärten und Bäumen kann die Döringstraße zukünftig den öffentlichen Raum verschönern und im
Wesentlichen frei von Autoverkehr gehalten sein. Gut möglich, dass sich die Döringstraße zum wahren Herz
der Revaler Spitze entwickelt, wenn der gegenüberliegende Block, wie zu erwarten, ebenfalls zu einer gelun-
generen Bebauung gelangt.
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